Kleine Ahnenkunde in ´ner tollen Runde

Ahnen

Da war letztens mein kleiner Großneffe zu Besuch und natürlich, ihm ist sofort aufgefallen das ich jetzt sozusagen meinen kleinen Ahnenaltar habe. Dort entzünde ich ja immer morgens eine Kerze für sie, hab jetzt auch ein kleines Schälchen mit einer Leckerei dort aufgestellt.

Er ist sofort darauf zugesprungen, nach der Schokolade guckend, hat dann aber gestoppt, innegehalten und sie aus einiger Entfernung angeguckt.

Ich hab auch gleich „Stopp, Stopp“ gerufen, aber er ist da auch unbeschreiblich respektvoll!

Übrigens, 5 ist der kleine jetzt, wobei er ziemlich groß ist für sein Alter und, er hat genau einen Tag nach mir Geburtstag, aber dass nur so am Rande 😉.

Wir sind dann gemeinsam zu der Leckerei und ich hab ihm erzählt, das es nicht für uns zum Essen gedacht ist, sondern für unsere Ahnen. Er hat mich natürlich etwas „fragend“ angeschaut. Ich meinte, „weißt du was die Ahnen sind“, und er schüttelte natürlich mit dem Kopf. „Hm“, meinte ich und sagte, „dann erklär ich dir das jetzt mal“. Und wir sind an den Wohnzimmertisch gegangen, ich hab erst mal so in mich gelauscht „wie erklär ich das jetzt dem kleinen, großen Mann“?

Ahnen
Wie ist das mit den Ahnen noch mal?

Ich hab mir einen Zettel genommen, einen kleinen Punkt darauf gemalt und meinte „das bist jetzt mal du“. Okay!

Dann meinte ich, „sag mal, woher kommst du eigentlich“?

Na da hat er mich aber blöd angeguckt oder besser gesagt nach dem Motto, „wie blöd bist jetzt bitte du“!? „Na aus Treysa“, war seine Antwort!

Logisch. Und da dachte ich immer es gibt keine blöden Fragen.

Okay, weiter überlegen. Da der junge Mann gerade großes Bruder geworden ist gab es eine ganz einfache Möglichkeit.

„Sag mal, woher ist denn jetzt eigentlich deine kleines Schwesterchen gekommen“?

Ah, das war besser!!!

„Na aus dem Bauch von der Mama“!

Also echt jetzt, ich kann aber auch blöde Fragen stellen oder? Is doch total logisch oder!!!

„Na, und was glaubst du wo du hergekommen bist“.

Das war jetzt doch schon etwas schwerer und er guckte grübelnd, aber die Antwort kam sofort. Noch etwas skeptisch, aber doch so ziemlich sicher.

„Auch aus dem Bauch von der Mama“!?!

„Genau, genau, du bist so schlau“.

Und dann die nächste Frage, „und was glaubst du wohl wer noch damit zu tun hat“?

Er grübelnd, aber schon ziemlich fester in seinem Denkprozess, „der Papa“.

„Genau, du bist echt super“!

Also hab ich über den Punkt, der ja er ist, zwei weitere Punkte gemacht und die mit ihm verbunden.

„Das ist dein Mama und dein Papa, also somit sozusagen deine Ahnen“.

„Und was glaubst du, woher kommt wohl deine Mama“?

„Auch aus dem Bauch von ihrer Mama“.

„Und wer gehört da noch dazu“?

„Auch eine Papa“.

„Genau, und das sind deine Oma und der Opa“.

„Und woher kommt wohl dein Papa“?

„Auch aus dem Bauch der Mama“.

„Genau, und wer hat damit auch noch zu tun“?

„Niemand“. Buff! Hm, das hat mich etwas aus meinem Konzept gebracht, „wieso das“?

„Na, da gibt es keinen Papa“.

„Aber warum“? So genau wusste er das nicht. Aber das war jetzt die Chance zu erklären, auch wenn da niemand ist, es gibt immer eine Mama und einen Papa. Und vor allem auch, das viele der Ahnen ja schon lannnnnge nicht mehr leben und daher nicht sichtbar sind, keinen Körper mehr haben. Wir aber sehr wohl ihre Energie spüren können, sie fühlen oder wahrnehmen.

Und so sind wir eine Reihe nach der anderen durchgegangen. Ui, was hat er gestaunt wie viele Ahnen das sind.

Und vor allem, er kennt ja noch meine Großeltern die beide noch leben. Jetzt könnt ihr mal überlegen was die beiden zu ihm sind und einen Kommentar dazu hinterlassen.

Und so hab ich es ihm auch gesagt, „überleg mal, das ist jetzt bis zu meiner Oma und Opa und es geht noch viel, viel, viel weiter zurück. Da sind noch viel, viel mehr Ahnen und die können uns alle helfen und uns unterstützen.“

„Und dann kommen sogar noch die Geschwister dazu. Wo gehöre ich denn hin“?

Da musste er dann wieder etwas überlegen, aber hat er auch hinbekommen. Und ich hab ja auch noch einen Bruder, der gehört dann auch noch dazu. Und von seinem Opa aus gibt es noch mehr Geschwister. Und wenn wir da noch weiter zurück gehen und alle aufmalen würden, es reicht ja jetzt schon der Platz nicht mehr!

Es ist also total interessant und auch die ganz Kleinen können das ohne groß Probleme verstehen.

Wir habe dann noch gemeinsam eine neue Schokolade geholt und er hat es in dem Schälchen an seinen Platz gegeben. Es war so schön das gemeinsam zu machen und ihm hat es auch total gefallen.

Ich konnte ihm auch richtig gut erklären, dass „die“ die Schokolade nicht wirklich essen, sondern nur diese unsichtbare Energie. Das es deshalb aber nicht mehr so gut für uns ist dies zu essen. Daher immer eine für die unsichtbare Welt, z. B. auch die Elfen, Feen, ….. und dann auch eins für uns.

Ich fand das Erlebnis mit ihm so, so schön und ich glaube, auch unsere Ahnen haben sich total gefreut den kleinen, großen Mann an dem Tag bewusst kennen zu lernen.

Jetzt gerade eben wird mir so bewusst, er hat ja auch einen Halbbruder, so wie ich, und somit ja auch Stiefahnen wie das bei Tim und mir ist.

 

Das musste ich einfach mit euch teilen weil mich persönlich das Erlebnis sehr berührt hat.

 

Vielleicht habt ihr ja auch Erfahrungen mit euren Kindern oder Nichten und Neffen gemacht und ihr könnt darüber berichten. Ich finde es immer wieder toll wie Kinder damit umgehen. Für sie ist das gar nicht so was Besonderes oder ….. Wir Großen haben die viel größeren Probleme damit.

Alles Liebe,

eure Ilka

Veröffentlicht von idm-spirit

Reiki Meisterin/Lehrerin in unterschiedlichen Reikiarten und Energien, Channelmedium, PSK Ausbildung in Basic und Profi bei Inge Schubert, diverse andere Seminare bei ihr, Engelheilung, Ahnenheilung und vieles mehr. Momentan mache ich den psychologischen Berater um das ganze abzurunden.

2 Kommentare zu „Kleine Ahnenkunde in ´ner tollen Runde

  1. Ich habe mich mit dem Thema Ahnen noch nicht so bewusst beschäftigt, hatte aber letztens in einer Familie zu tun, wo vor drei Jahren die Mama verstorben ist und ich habe mit der 8 jährigen ein Genogramm gemacht. Hintergrund war, dass die kleine sich so furchtbar einsam fühlte. Wir haben gemeinsam mit dem Vater eine Familien-Landkarte gemalt und gebastelt, wo wir auch Fotos eingeklebt haben. Und obwohl schon viele Angehörige verstorben sind, saß das Mädchen am Ende vor dem Bild und meinte mit leuchtenden Augen: „So viele passen auf mich auf!“ Das Bild hängt jetzt über ihrem Bett.

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    1. Uh, ich hab beim lesen einen mega Pelz gehabt! Das is so schön.
      Und so ging es ihm auch 😃!
      So schön das wir damit auch den Zugang dazu etwas schaffen können. Fühlt sich so gut gerade für mich an 😃😃☀️

      Passt auch zu meinen Tageskarten merk ich gerade 🤣👍🏾

      Gefällt 1 Person

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