Plötzlich Diagnose Krebs

So ist es mir gleich zum Start diesen Jahres ergangen!

Tja, ein tolles neues Jahr, neben Corona, Welcome 2021!

Ich hab so ziemlich zu Beginn des neuen Jahres ganz plötzlich ziemlich starke Schmerzen im Unterleib bekommen und auch ganz extreme Blutungen.

Meine Frauenärztin war noch im Urlaub, also musste ich ja woanders hin. Da ich im vergangenen Jahr bei einer anderen Ärztin in Lauterbach, einfach wegen einer zweiten Meinung wegen etwas anderem war, bin ich dann dort hin.

Okay, hab auch sofort einen Termin bekommen, hatte ja auch starke Probleme. Die starken Blutungen hatte über Nacht doch schon aufgehört, war zum Glück nur noch ganz wenig.

Wie das dann alles so abläuft, ausziehen, in den Stuhl setzten, Untersuchung startet und plötzlich brüllt die mich regelrecht an. Ich lag tatsächlich in dem Untersuchungsstuhl und diese Frauenärztin brüllt mich an „ich hätte ein rießiges Gewächs, das müsste sofort entfernt werden, es wäre gigantisch groß schon“. Ich meinte nur, „ich weiß, das hab ich schon über sechs Jahre und bisher hat es mir kaum Probleme bereitet. Daher haben wir entschieden es nicht zu entfernen, außer es müsste tatsächlich sein“. Sie brüllte weiter, „ich müsste es sofort entfernen lassen, das wäre Krebs und ich müsste mich in den nächsten 2 – 3 Wochen entscheiden, sonst könnte es für mich zu spät sein“. Sprich, ich könnte dann daran sterben.

Ab dem Zeitpunkt hab ich dann nichts mehr richtig aufnehmen können. Alles ist wirklich nur noch wie Watte zu mir durchgedrungen.

Ich durfte mich wieder anziehen, sollte mich noch mal zum Gespräch hinsetzen, wobei, welches Gespräch? Sie war auch da noch sehr laut.

Ich hab keine Ahnung mehr was sie da alles noch gesagt hat, es ist einfach wie an mir vorbei gegangen. Ich bin echt in ein richtiges Loch gefallen würde ich jetzt so sagen. Ich weiß noch genau, es war Freitag. Abends bin ich dann zu meinem Bruder gefahren und hab vor allem mit meiner „Schwägerin“ gesprochen. Ihre Schwester ist im letzten Jahr an Krebs gestorben. Daher war das alles nicht so einfach, wir waren ja irgendwie vorbelastet.

Ich hab mich dann das ganze Wochenende zurück gezogen und „sozusagen meine Wunden geleckt“. Ich musste es erst alles mal selbst etwas verdauen, verarbeiten und irgendwie einordnen.

Meine Großeltern sind sehr alt und ich hatte die Pflege für sie. Nie hätte ich sie jetzt damit so Schocken wollen. Ich stand total alleine erst mal da.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich Kontakt zu einem männlichen Wesen, aber wie bitte soll man sowas erzählen, eine Freundschaft so starten (oder wo auch immer das vielleicht hingeführt hätte!?). Wollte ich nicht, konnte ich auch nicht. Er hat aber dann gemerkt das etwas nicht in Ordnung war und gebohrt, keine Rube gelassen. Ich hab dann etwas erzählt (äh, geschrieben), nicht alles weil ich einfach nicht bereit dazu war, nicht konnte weil es alles noch zu frisch war. Und dann ging es weiter und weiter und weiter. Das war für mich richtig zusätzlicher Horror. Ich hatte meine Probleme, „Krebs, was bitte soll jetzt werden, was soll ich machen, wie wird es weiter gehen und ….“ Und dann musste oder sollte ich mich ihm gegenüber noch rechtfertigen. Ganz genau so war es für mich. Immer mehr hat er aus mir raus gelockt, ohne ein echtes Treffen in dem man sich wirklich von Angesicht zu Angesicht austauscht. Dann noch viele andere Probleme hier in meinem Umfeld. Das war alles zu viel.

Ich konnte dann nicht einmal bei meiner alten Frauenärztin einen Termin bekommen. Hat doch tatsächlich diese andere Ärztin behauptet ich hätte zu ihr wechseln wollen. Also hatte ich da auch noch mega Schwierigkeiten. Ich musste das tatsächlich erst noch mit der Krankenkasse abklären. Dann hab ich aber auch sofort dort einen Termin bekommen, war zwar nicht bei meiner Ärztin, aber bei einer total netten, jungen Kollegin. Die hat sich dann richtig Zeit für mich genommen und mich erst einmal beruhigt. Nein, mit großer Wahrscheinlichkeit ist es kein Krebs. Ich hatte ein Myom, schon über Jahre hinweg, und es ist halt einfach immer größer geworden. So ein Myom kann auch immer Krebs sein, die Wahrscheinlichkeit ist aber gering. Okay, das war ja schon einmal eine Erleichterung.

Dann die nächste Frage, wie und wo OP? Über all die Jahre habe ich mir ja nicht einfach so das Gewächs nicht operieren lassen. In Lauterbach wird das nur via Bauchschnitt gemacht und da ich schon zwei Mal eine Zyste hatte, also schon zwei Bauchschnitte, hätte es sein können das sie von oben nach unten aufschneiden müssen. Wollte ich nicht. Daher hab ich über all die Jahre immer daran gearbeitet und gehofft es geht weg.

Ich hatte schon gehört, das hatte mir meine Schwägerin gesagt, das Fulda da total gut ist.

Gesagt, getan. Die Ärztin hat sich darauf eingelassen und ich konnte nach Fulda ins Herz-Jesu-Krankenhaus. Ich hab mir auch schnellstmöglich einen Termin gemacht, der Arzt dort war auch wirklich so super, der Chefarzt sogar. Auch er hat mich noch einmal beruhigt, es ist total unwahrscheinlich das es Krebs ist. Vor allem war er der erste, der tatsächlich die Größe hatte zu sagen, das Verhalten dieser anderen Ärztin war und ist total daneben, richtig Verantwortungslos.

Und genau deswegen hab ich jetzt auch den Mut das hier zu veröffentlichen. Es ist nicht so einfach mit so persönlichen Dingen an die Öffentlichkeit zu gehen. Aber ich möchte anderen Frauen Mut machen, ihnen vielleicht auch zur Seite stehen oder zumindest mitteilen, es muss nicht so schlimm sein. Manch andere Dinge allerdings auch noch. Lies daher einfach erst einmal noch weiter.

Ich hab dann einen OP-Termin bekommen und vorher gibt es dort einen Termin für ein ganz intensives Gespräch um alles genau zu klären.

Bei diesem Termin hat mir dann so ein ganz junger Typ, er hatte sich nicht einmal vorgestellt, die Nieren untersucht und so einiges… plötzlich ging es an die Aufklärung der OP. Also, alles raus was da so drin ist war sein Motto und hatte er schon angekreuzt oder geschrieben. Sprich Gebärmutter, Eileiter, Eierstock. Ich fragte nur wieso, warum muss das wirklich sein und wann kommt bitte überhaupt einmal ein richtiger Arzt. Er wäre Arzt. Okay, da hatte ich wohl ins Fettnäpfchen getreten. Ich meinte nur, „hm, hätten sie sich ja vielleicht einfach einmal richtig vorstellen können. Haben sie bis jetzt nicht gemacht“. Aber okay, ich wollte es alles genau wissen. Seine Antwort war, „in den meisten Fällen wäre der Eileiter daran Schuld das Myome wachsen an der Gebärmutter“. Ich meinte dann nur, „aber wie sollte dann an meiner Gebärmutter noch etwas wachsen wenn sie doch jetzt entfernt wird“? Ich lasse mir auf keinen Fall einfach nur so, pro fórma etwas entnehmen nur damit….! Wäre ja genau so als ob ich mir ein Bein entferne lassen, könnte ja sein ich bekomme mal Fußpilz oder?“ Hm, da hat er nichts mehr sagen können und hat es wieder ausgestrichen. Wie hab ich noch zu ihm gesagt, „ich fühle mal in mich hinein“. Und das hab ich auch gemacht. Damit konnte er dann nichts anfangen, „was ich da fühlen wollte“? Mein Gefühl hat mir auf jeden Fall eindeutig „nein“ gesagt, nicht gut“.

Tja, was wollte ich da fühlen? Das ist die weibliche Intuition. Natürlich, bei Männern ist die nicht so ausgeprägt und die meisten wollen eh nichts davon wissen.

Auf jeden Fall stand dann OP an, allerdings wurde sie zwei Mal verschoben.

Ich hab in der Zeit noch ganz intensiv an mir gearbeitet, dass das Myom verschwindet oder kleiner wird. Zumindest nicht mehr wächst, da das ganze mehr als grenzwertig war. Zum Glück bin ich in die Klinik, es war so groß das es gerade noch so auf dem Weg herausgenommen werden konnte und da musste der Arzt schon sehr tricksen. Da möchte ich aber jetzt nicht weiter darauf eingehen.

Aber jetzt erst noch einmal etwas weiter zurück. Als ich es erfahren habe, hab ich mich sofort an ein Buch erinnert welches ich im Jahr davor gekauft habe, dann aber in den Schrank gestellt habe. Und siehe da, genau mit diesen Themen hat sich das Buch beschäftigt. Das Buch von Sonia Emilia Rainbow über die Gebärmutter. Wow, das hat mir dann gutgetan. Ich hab gelesen und gelesen, dann ein Eiritual gemacht und so einige andere Sachen auch noch. Also nicht nur aus dem Buch. Aber leider hat halt nichts geholfen das es geht. Allerdings ist es auch zum Glück nicht weiter gewachsen.

Sonst kann ich noch sagen, sucht euch in dieser Zeit Menschen die euch wirklich helfen und Kraft geben, die euch unterstützen und Stärken. Ich hatte das absolut nicht.

Alles was meine Schwägerin mir gesagt hat, hat mir nur zusätzlich Angst gemacht und es kam noch hinzu, sie hatte absolut kein Verständnis dafür, dass ich mir nicht einfach alles rausnehmen lassen wollte nur weil vielleicht etwas kommen könnte. So ist ihr Motto. Aber das ist eben ihres und nicht meins. Sie konnte mich nicht verstehen und ist richtiggehend „böse“ geworden, weil sie ja die Erfahrung mit ihrer Schwester gemacht hatte. Klar, aber ich bin nicht sie und jeder ist anders.

Und dieser Ex-Möchtegern oder so hat mir auf einer anderen Art totalen Stress gemacht statt mir Kraft zu geben. Ich glaube es ihm sogar, seinem Empfinden nach war das ja vielleicht sogar Kraft geben. Ich hab es eher als Machtkämpfchen, Rechthaberei,  ….. empfunden da ich oft genug zu ihm gesagt habe, „aber genau das mache ich doch oder halt nicht“. Ich lasse mich nicht einfach operieren und alles einfach rausnehmen. Ich gehe alternative Wege, das schon seit Jahren. ………. Ach du jeh, da hatte ich etwas gesagt. Erst sollte ich mich nicht gleich operieren lassen. Okay!!!!!! Dann meinte er, „wenn du das schon so lange hast, frag ich mich warum du dich nicht schon viel früher hast operieren lassen“.

Die genauen Wortlaute weiß ich jetzt aber wirklich nicht mehr und ist aus dem Gedächtnis.

Versteht ihr, total unlogisch. Fakt, er hat kein bisschen zugehört und nur „sein Ding mir übergestülpt“. So hab ich mich gefühlt und musste da noch „ankämpfen“.

Dann kam, „er weiß ja nicht mal wirklich alles genau, ich will es ihm ja nicht sagen, …..“ Ja, schließlich waren wir auch nicht zusammen und warum sollte ich ihm so intime Sachen gleich erzählen? Also, ich hab mir dann die Zeit genommen, da war im Grunde eh alles schon total kaputt, und übrigens, es waren auch noch einige andere Sachen die dazu kamen, und ich hab ihm einen langen Brief geschrieben. Alles hab ich ihm da anvertraut, mein Herz total geöffnet und alles über mich und auch mein Leben erzählt, auch Dinge aus meiner Vergangenheit berichtet, die ich sonst nie gleich jemandem erzähle, die aber schon wichtig sind. Nichts außer Anschuldigungen und ähnliches ist gekommen.

Solche Dinge braucht man nicht in so einer Situation, deshalb berichte ich euch hier darüber. Habt den Mut und sucht euch Hilfe. Sucht euch einen Therapeuten oder wendet euch auch an Heiler, Schamanen, fragt natürlich sofort euren Arzt und bittet um Adressen. Reiki kann auch sehr hilfreich sein. Wenn ich all das was ich mache und kann nicht gehabt hätte, ich weiß nicht was dann gewesen wäre!?

Das alles alleine durchzustehen ist verdammt hart, das habe ich jetzt am eigenen Leib erlebt.

Tja, auf jeden Fall kam dann die OP, auch da stand ich ganz alleine da, hatte niemanden zum fahren, holen oder danach. Ich bin aus dem Krankenhaus gekommen und mittags sofort ins Auto zum Einkaufen. Hätte ich so nicht machen dürfen. Aber, was soll man machen?

Zwei mal hatte ich auch schrecklich starke Blutungen, die mir auch richtig Angst gemacht haben, aber jetzt ist soweit alles okay.

Am Freitag hatte ich im Krankenhaus meine letzte Untersuchung und es ist alles gut. Ich soll mich zwar weiterhin noch geraume Zeit schonen, da ich ja auch noch andere Grunderkrankungen habe die hier mit hineinspielen, aber jetzt geht es wieder aufwärts.

Und da kam doch tatsächlich all das noch einmal richtig hoch. Der Schock mit der Diagnose! Ja klar, das geht nicht einfach so vorbei. Ich glaube, jetzt kommt es erst richtig an die Oberfläche. Das war ein total traumatisches Erlebnis für mich. Vor allem, der Mensch, dem ich mich zu dem Zeitpunkt gerade öffnen wollte, sprich mein Ex-Möchtegern, ist mir so in den Rücken gefallen, hat ihn nicht interessiert, und … das sind dann so Sachen die werden einem da erst richtig bewusst. Um so dankbarer war ich als ich letztens mit meinem Exfreund Kontakt hatte, er hier bei mir war und ja, natürlich hat er gefragt wie es mir so ergangen ist und … Da hab ich es ihm erzählt. Und er hat so toll reagiert, hätte ich nie gedacht. Dann hat er einige Zeit später noch beim Transport von einem Schreibtisch geholfen, da ich ja nicht schwer heben darf eben.

Und jetzt ist in mir der Gedanke immer mehr gewachsen etwas gegen diese Ärztin zu unternehmen, also seit Freitag. Ich finde einfach ihr Verhalten nicht korrekt. Nie hätte sie mich dermaßen Schocken dürfen, es war ja auch in keinsterweise nötig! Trotzdem sitzt dieser Schock total in meinem System drin.

Zudem möchte ich aus genau diesen Gründen auch hier an die Öffentlichkeit gehen. Um mit meiner Geschichte anderen Frauen Mut zu machen, sie evtl. zu unterstützen.

Ich werde einige Seiten verlinken wo sich mit dem Thema Blutungen, Frau und somit auch Gebärmutter befasst wird. Heiler, Schamanen und alles was mir zum Thema begegnet.

So habt ihr die Möglichkeit vielleicht Hilfe zu finden oder zumindest euch besser zu informieren.

Gerne könnt ihr natürlich auch mich anschreiben und wir können uns austauschen, vielleicht kann ich dir ja auch eine Behandlung anbieten.

Habt also keine Scheu und nehmt Hilfe an, schreibt mir wenn ihr in einer solchen schlimmen Situation seit, Unterstützung braucht, habt keine Scheu!!!

Übrigens ist gerade ein online Summit mit Alicia, bei der es um die weibliche Urkraft geht. Das alleine kann schon sehr hilfreich sein. Besonders für uns Frauen, der Gebärmutter entfernt werden musste oder auch Frauen die ohne geboren wurden. Es hat schon vor einiger Zeit gestartet, aber noch kannst du dich anmelden und ja auch den Summit kaufen wenn du magst.

Ich wünsche euch alles liebe und Gute,

Ilka

Veröffentlicht von idm-spirit

Reiki Meisterin/Lehrerin in unterschiedlichen Reikiarten und Energien, Channelmedium, PSK Ausbildung in Basic und Profi bei Inge Schubert, diverse andere Seminare bei ihr, Engelheilung, Ahnenheilung und vieles mehr. Momentan mache ich den psychologischen Berater um das ganze abzurunden.

2 Kommentare zu „Plötzlich Diagnose Krebs

  1. Wow! Da hast du ja in diesem Jahr ganz schön zugelangt! Ich wünsche dir weiterhin gute und vollständige Besserung auf allen Ebenen.
    Und ich frage mich die ganze Zeit, warum man als Mediziner den Patienten zum Zweck der Diagnose anscheien muss …
    LG
    Sabiene

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    1. Hallo Sabiene, danke vielmals.
      Ja, ich frag mich das auch bis heute, „warum hat sich diese Frau so verhalten“. Aber ich denke, gerade jetzt im Zeitenwandel soll genau so ein Verhalten immer mehr an die Oberfläche oder!? Die Zeit „der Götter in weiß“ geht dem Ende entgegen. Und genau darum habe ich das auch veröffentlicht. Damit sich die Menschen wehren, sich trauen und nicht mehr einfach alles hinnehmen, besonders wir Frauen.

      Alles Liebe dir,
      Ilka

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